World Wind Energy Conference tagt in Bonn

Vom 3. bis 5. Juli 2012 findet im World Conference Center Bonn die elfte World Wind Energy Conference (WWEC) statt. Die Veranstalter World Wind Energy Association (WWEA) und der Bundesverband WindEnergie (BWE) werden hierbei von weltweit führenden Organisationen im Bereich Erneuerbare Energien unterstützt. Das Programm der WWEC 2012 präsentiert 200 Einzelvorträge aus 40 verschiedenen Ländern, mit Referenten aus allen Kontinenten. Die Vorträge behandeln alle Aspekte der Nutzung von Windenergie, ein Hauptthema sind „Bürgerwindparks“.

Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel:

Ich freue mich sehr, die Teilnehmer der Konferenz hier in Bonn begrüßen zu dürfen.

Der global wie lokal dramatische – Klimawandel ist eine Herausforderung für die ganze Welt. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten, der urbane Raum ist für drei Viertel der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich. Kommunaler Klimaschutz ist deshalb einer der wichtigsten Hebel zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen.

Der Bundesstadt Bonn als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen und als Mitglied des ICLEI-Städtenetzwerks kommt eine wichtige Vorbildfunktion zu. Die schwarzgrüne Koalition im Bonner Stadtrat deshalb hat einen Masterplan für den kommunalen Klimaschutz auf den Weg gebracht, der die Stadt verpflichtet nach dem Vorbild der Bundesregierung und unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlungen der Klimaforschung die CO2-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts um 90 bis 95 % gegenüber 1990 zu senken. Als mittelfristiges Ziel wird eine Reduzierung der Emissionen um 40 % bis 2020 angestrebt.

Diese ehrgeizigen, aber notwendigen Ziele erfordern ein ambitioniertes, gut geplantes Vorgehen. Wie die Ergebnisse einer Studie Energieregion Rhein-Sieg zeigen, ist das Ziel einer CO2-freien Energieversorgung erreichbar. Für seine Realisierung ist jedoch eine regionale Kooperation unerlässlich, da nur in der Region die Flächen bereitstehen, die zur Energieerzeugung z.B. aus Windkraft und Biomasse benötigt werden. Von der Konferenz gehen wichtige Impulse aus, von denen auch die KlimaAkteure vor Ort profitieren werden.“

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