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Verleihung Berufswahlsiegel 2017

Diese Auszeichnung „Berufswahlsiegel“ ist mir wichtig, weil es sich bei der Studien- und Berufswahl junger Menschen um ein wesentliches Lebensthema handelt und weil sich hier beispielhaft zeigt, wie fruchtbar eine gute nachbarschaftliche Kooperation und Arbeitsteilung in der Region sein kann, die auf den Schultern vielfältiger Partner ruht. Es ist schön zu sehen, dass unsere Netzwerkpartner, die Kammern, Verbände und die Arbeitsagentur, aber vor allem die Schülerinnen und Schüler selbst sich bei der Suche nach „ihren“ Bildungsorten wie Schulen, Ausbildungsplätzen, Berufskollegs und Hochschulen nicht an kommunalen Grenzen orientieren. So ist es nur konsequent, die Aufgabe Studien- und Berufsorientierung regional und nicht lokal zu betrachten.

Die heutige Auszeichnungsfeier möchte ich zum Anlass nehmen, das Berufswahlsiegel im Zusammenhang mit dem gesamten Prozess „Studien- und Berufsorientierung“ zu betrachten. Dabei soll der Blick vor allem auf die langjährige erprobte regionale Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn gerichtet werden.
Im Thema „Übergang Schule – Beruf“ kooperiert die Stadt Bonn seit 2008 mit dem Rhein-Sieg-Kreis und weiteren bedeutenden Akteuren wie der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, den Handwerkskammern und der Arbeitsagentur. Diese Zusammenarbeit ist inzwischen eine Erfolgs­geschichte in der Region und hat zu einem vertrauensvollen Miteinander geführt, das durch die Arbeit in gemeinsamen Projekten und Gremien über die Jahre gewachsen ist. Auf diese Kooperation können wir stolz sein. Sie hat gute und greifbare Ergebnisse hervorgebracht. Motor und Akteur sind die beiden Regionalen Bildungsbüros in den Schulämtern von Bonn und vom Rhein-Sieg-Kreis. Als Team entwickeln sie gemeinsam Strategien und setzen diese jeweils im eigenen Wirkungsbereich und mit ihren Partnern vor Ort um.

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland in Deutschland ein verbindliches landesweites System für den reibungslosen Übergang von der Schule in den Beruf aufgebaut. Das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist ein wichtiger Teil der Bildungskette. Mit der Potenzialanalyse, einem gemeinsamen Kompetenzcheck der Schülerinnen und Schüler in den 8. Klassen, beginnt dieses System. Weiter geht es mit den Berufsfelderkundungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler im zweiten Schulhalbjahr die Gelegenheit erhalten, drei verschiedene Betriebe im Rahmen von Tagespraktika kennenzulernen, um so die Auswahl eines mehrwöchigen Schülerpraktikums vorzubereiten.
Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf profitieren im Hinblick auf die Berufsorientierung von weiteren Angeboten und Maßnahmen, wie zum Beispiel den Praxiskursen und einer intensiven Übergangsbegleitung im Rahmen des Programms zur „Förderung der Ausbildungsreife“.
Seit 2013 nehmen die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis an der Landesinitiative mit ihren Projektbausteinen „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ teil. Die enge Verflechtung und Zusammenarbeit von Stadt und dem umgebenden Kreis im Übergang Schule – Beruf ist beispielhaft und ein Alleinstellungsmerkmal.
Doch welche Rolle spielt das Berufswahlsiegel nun im Zusammenspiel mit dem umfassenden Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“? Während das Landesprogramm den Schulen Standardelemente aufgibt, die seit dem Schuljahr 2016/17 für alle öffentlichen Schulen verpflichtend sind, orientiert sich das Berufswahlsiegel an dem, was die Bewerber-Schulen darüber hinaus individuell und passgenau für ihr jeweiliges Profil für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern zur Unterstützung des Studien- und Berufswahlprozesses anbieten. KAoA gibt also vor, WAS gemacht werden muss und das Berufswahlsiegel bestimmt das WIE und zeigt darüber hinaus, welche weiteren Ideen, Angebote und Möglichkeiten es im Bereich der Berufsorientierung gibt. Man könnte also auch von Pflicht und Kür sprechen.

Heute haben wir die angenehme Aufgabe, uns mit den Ergebnissen der Kür zu beschäftigen. Die Diskussion zu den Fragen, wie wir den erfolgreichen Übergang junger Menschen von der Schule in die Ausbildung und später in den Beruf wirkungsvoll unterstützen können, führen wir an vielen Stellen und mit vielen Experten. Das Berufswahlsiegel lenkt unseren Blick jedes Jahr wieder ganz konkret in die Praxis: Juroren aus der Wirtschaft und der Verwaltung gehen in die Schulen. Dort erleben sie hautnah, wie die jeweilige Schule im Umgang mit Berufsorientierung „tickt“, sie sprechen mit Schulleitungen und Lehrerinnen und Lehrern, wie das Thema Berufsorientierung erarbeitet wird und hören, wie Schülerinnen und Schüler das für sich erleben.

Die Gespräche bereichern alle Beteiligten. Sie sind sinnvoll und nötig, um die Realität zu verstehen und dort anzuknüpfen, wenn es um die Weiterentwicklung des Themas geht. Die Jury-Mitglieder wiederum tauschen sich untereinander in der Gesamtjury aus, sie bringen ihre Erfahrungen in das Gremium und in die Projekte zum Übergang Schule – Beruf ein. Zudem sammeln sie selbst neue Erfahrungen, die für sie persönlich sehr gewinnbringend sein können. Wir können hier von einer „Qualitätsspirale“ sprechen und das ist es, was einen Prozess erfolgreich werden lässt. Ein sehr angenehmer und nützlicher Effekt dieser langen gemeinsamen Arbeit ist das solide Netzwerk, aus dem heraus dann beispielsweise unkompliziert und auf kurzen Wegen die Besetzung der Jury für das Berufswahlsiegel gebildet werden kann. In diesem Jahr haben 20 Jurorinnen und Juroren in den Audit-Teams mitgearbeitet. Viele von Ihnen sind heute hier anwesend. Daher nutze ich die Gelegenheit und danke Ihnen für Ihr Engagement und für Ihre Zeit, die Sie eingebracht haben! Mein Dank geht aber auch an das Regionale Bildungsbüro Bonn für die Organisation des Siegel-Prozesses.

Persönlich freue ich mich, dass heute auch die Schule ausgezeichnet wird, an der 2 meiner Kinder das Abitur gemacht haben!

Spotlights – 15. Schultheaterfestival

Das Schultheaterfestival „spotlights“ der Jungen Theatergemeinde Bonn feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Ich freue mich sehr, Sie alle hierzu begrüßen zu dürfen. Auch in diesem Jahr hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung übernommen. Leider kann er heute nicht persönlich hier sein. Ich soll aber seine herzlichsten Grüße und Glückwünsche an dieser Stelle überbringen.

Es ist in jedem Jahr beeindruckend zu sehen, mit welch großem Interesse und mit wieviel Neugierde sich die Schülerinnen und Schüler dem Theater widmen. Sie zeigen uns ihre Freude am Schaupielern, ihre Spontanität, ihre Kreativität – kurz: ihre Talente. Ich bin sehr gespannt auf die heutige Aufführung des Musicals „Annie“, das den Startschuss für das diesjährige Festival bildet.
Die Junge Theatergemeinde Bonn und ihre Kooperationspartner können stolz sein auf das Schultheater-Festival. Das „Kind“ ist längst erwachsen geworden und ein fester Bestandteil des hochwertigen kulturellen Bildungsangebotes für Kinder und Jugendliche in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Alles begann mit einem Schultheaterwettbewerb, der 2002 zum jetzigen mehrtägigen Festival „spotlights“ wurde und bei den Bonner Bühnen auf viel Sympathie und Unterstützung stieß.

Im Fokus steht die Darstellende Kunst – also die Theaterarbeit in schulischen und außerschulischen Spielgruppen. Kinder und Jugendliche können ihrer Kreativität freien Lauf lassen, stehen auf den Brettern, die für sie die Welt bedeuten und erfahren durch die Theaterarbeit einen Zugang zur künstlerisch-kreativen Welt. Und das nicht irgendwo, sondern ganz wie Profis auf den professionellen Bühnen, um so Abläufe hinter und auf der Bühne sowie den gesamten Theaterbetrieb kennenzulernen. Zu den Häusern gehören: das Theater Bonn, die Bühne in der Brotfabrik, das LVR-LandesMuseum Bonn, das Junge Theater Bonn, das Pantheon sowie die Stadthalle Troisdorf. Neu dabei sind in diesem Jahr das Theater im Ballsaal und das Contra-Kreis-Theater.

Wie immer haben sich zahlreiche Theatergruppen mit ihren Spielleiterinnen und Spielleitern angemeldet. Aus der Vielzahl an Bewerbungen werden die besten Produktionen durch eine Jury ausgewählt und mit dem Jury-Wanderpreis – dem sogenannten „Bonner Kobold“ prämiert.
Ich gratuliere den bei ‚spotlights‘ mitwirkenden Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstlern ganz herzlich dazu, dass ihre Stücke von der Jury ausgewählt wurden und sie diese nun an professionellen Spielorten aufführen dürfen! Das ist gewiss schon Auszeichnung genug.
Dabei beneide ich die Jury nicht um ihren Job. Das Niveau der Wettbewerbsbeiträge ist auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. Daraus eine Bestenauslese vornehmen zu müssen, erfordert selbst bei guten Auswahlkriterien ein besonderes Fingerspitzengefühl.

Meine Damen und Herren, Kultur ist spannend, vielfältig und unterhaltsam. Es ist wichtig, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu den verschiedenen Arten der Kultur zu ermöglichen. Das Schultheater-Festival trägt dazu bei, sie für die schönen Künste zu begeistern und ihre Talente zu fördern. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen verantwortlichen Akteuren – allen voran der Jungen Theatergemeinde Bonn – bedanken.
Ein Dankeschön geht auch an die Spielleiterinnen und Spielleiter für die künstlerisch-pädagogische Arbeit. Jede und jeder von Ihnen fördert und unterstützt die jungen Künstlerinnen und Künstler und trägt so zur kulturellen Vielfalt in unserer Stadt bei.
Vor allem möchte ich aber den jungen Künstlerinnen und Künstlern danken. Ohne Euren Einsatz könnte dieses Festival nicht erneut so erfolgreich stattfinden. Ich hoffe, dass auch dieses Mal wieder eine Menge Zuschauerinnen und Zuschauer euch sowie euren Stücken die verdiente Aufmerksamkeit schenken.

Ich wünsche allen Beteiligten vor und hinter der Bühne gutes Gelingen. Und jetzt heißt es: Bühne frei!

77. Hauptversammlung der deutschen UNESCO-Kommission

Ich freue mich sehr, Sie heute Abend im Alten Rathaus begrüßen zu können. Herr Oberbürgermeister Sridharan hat Ihnen ja schon heute Nachmittag bei der Eröffnung erläutert, warum die Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission für uns von ganz besonderer Bedeutung ist.

Ich hoffe, Sie hatten einen interessanten Nachmittag im Universitätsclub Bonn und ich hoffe auch, dass möglichst viele von Ihnen die Fahne ganz außen vor unserem Alten Rathaus gesehen haben. Sie ist uns für unser Engagement im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung – „BNE“ verliehen worden. Dieses Thema ist für uns von so zentraler Bedeutung, dass diese Fahne dort täglich hängt, nicht nur wenn wir Vertreter der Deutschen UNESCO-Kommission zu Gast haben.

Da ich davon ausgehe, dass Sie heute Nachmittag bereits genug Inhaltliches gehört haben, möchte ich Ihnen ganz kurz etwas zu den Räumen erzählen, in denen wir uns hier befinden:
Der Grundstein zu unserem Alten Rathaus im Rokoko-Stil wurde 1737 von Kurfürst Clemens-August gelegt. Die Pläne für das Rathaus stammten vom kurfürstlichen Hofbaumeister Michel Leveilly, der als „guter Bönnscher Baumeister“ galt und von dem bereits mehrere Bauwerke – wie zum Beispiel das Koblenzer Tor – stammten.
Max Franz, der letzte Kurfürst, war der erste bedeutende Mäzen von Ludwig van Beethoven, der in Bonn vor rund 247 Jahren geboren wurde. Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens wird im Jahr 2020 als nationales und internationales Ereignis gefeiert. Das Festprogramm soll im Jubiläumsjahr Leben und Werk Ludwig van Beethovens angemessen würdigen.

Wir befinden uns hier im sogenannten Gobelinsaal. Etwa fünf Jahrzehnte lang war dies der Ort, an dem sich Staatsgäste aus aller Welt, gekrönte und ungekrönte Staatsoberhäupter in unser Goldenes Buch eingetragen haben. John F. Kennedy, Mutter Theresa und Nelson Mandela sind nur einige der Persönlichkeiten, die hier in diesem Raum unser Goldenes Buch unterzeichnet haben.

Nach dem Umzug der Bundesregierung waren es insbesondere Vertreter der Vereinten Nationen, wie zum Beispiel der damalige UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, die hier zu Gast waren.
Heute sind Sie unsere besonderen Gäste, für die wir sehr gerne „unsere gute Stube“ geöffnet haben. – Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und einen angenehmen Aufenthalt in Bonn.

Kick-off Meeting of „Integrate“ (European Platform on Forestry)

When speaking about Bonn, I usually begin with the United Nations. Bonn is very proud to be the UN hub for sustainability, working to shape a sustainable future from here. Our UN Campus is the heart of the international Bonn. Direct neighbors are the World Conference Center Bonn and the international broadcaster Deutsche Welle.
And all of you will probably know that Bonn will again be in the focus of international attention this autumn with the Climate COP 23, when we expect roughly 20,000 conference guests in town.
Bonn is a place that sends out strong signals for sustainability. And – in the middle of a dense cluster of ministries, development agencies, NGOs, academia, business and media – the UN is our strongest sender and catalyst.
Biodiversity, nature conservation, agriculture and sustainable forestry are pillars of this thematic cluster. Bonn is home to IPBES, the Intergovernmental Panel on Biodiversity and Ecosystem Services, to the Global Crops Diversity Trust, the Forest Stewardship Council and the association ‘Schutzgemeinschaft Deutscher Wald’.
With the initiative and support by our Ministry of Agriculture, we will soon be able to welcome the European Forestry Institute with its resilience branch as a new member of our sustainability family here in Bonn!

The City of Bonn is well aware of the need for resilient forests and sustainable forestry, locally and globally speaking. This afternoon, you have just visited our municipal forest up on Waldau. And surely, our forester Mr. Korintenberg and Mr. Dahmen from the State Government of North Rhine-Westphalia will have mentioned that this forest has a double certification: Naturland, as a national label, and FSC on the global scale.

I would like to thank BMEL and the Czech Government for taking the initiative to convene this Kick-Off Meeting in Bonn. Given the thematic environment and the great dedication of our key players in the city, you couldn’t have found a better place for a good start! May the new network prosper and deliver interesting results on resilient forests in Europe!

Before I close, please allow me to have a short word on our city. Bonn, of course, also stands for famous composer Ludwig van Beethoven. The genius was born here 247 years ago. These were the times when beautiful buildings like this one were built in Bonn. Our rococo Town Hall dates from 1737.
The function room where we have gathered tonight is a special one in this building. It is the former carriage passage to the city that was converted into this special room for receptions and events.
The entire building has been restored in a huge effort a couple of years ago. It forms part of the architectural heritage of the electors of Cologne, namely Clemens August, who also erected two palaces in Bonn. One of these palaces hosts our Botanical Gardens today.
Max Franz, successor of Clemens August and the last elector residing in Bonn, was a patron of the fine arts and supported Beethoven’s talent. Beethoven’s famous Ode to Joy (with the famous words by Schiller) reaches out to the world to this day. And it was chosen as the anthem of a powerful key player for peace and understanding: the European Union.
There are many facets to our city’s rich history of 2,000 years. And I hope that, in spite of your agenda, you will have some time to discover our city on the banks of the Rhine or visit our beautiful surroundings in the Rhine Valley. Enjoy your stay in Bonn!

Deutsches Museum Bonn vorläufig gerettet!

Das Deutsche Museum in Bonn ist gerettet. Der Stadtrat will den jährlichen Zuschuss auf bis zu 400.000 Euro erhöhen. Zusammen mit den Fördergeldern ist damit die Basisfinanzierung gesichert. Das Museum in Bonn ist eine Außenstelle des Deutschen Museums in München. Es präsentiert Exponate und Experimente von Wissenschaftler*innen, Techniker*innen und Erfinder*innen.
Das Deutsche Museum Bonn ist seit 20 Jahren ein Ort der Wissensvermittlung und insbesondere der MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Es ist bestens in das Netzwerk der wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen der Region eingebunden. Die angebotenen Vorträge, Workshops und Ausstellungen werden sehr gut besucht, insbesondere auch von Frauen und Mädchen.
Die Bedeutung des Deutschen Museums in Bonn geht weit über die Kommune hinaus. Der Fokus des Hauses liegt nicht die Dauerausstellung als „Museum“. Der Wert des Deutschen Museums Bonn liegt in der Funktion der Vermittlung von Wissenschaft, als ausserschulischer Bildungsort, als Kommunikationsplattform zwischen wissenschaftlichem „Elfenbeinturm“ und der Gesellschaft. Dies manifestiert sich in themenbezogenen Ausstellungen, in Vorträgen, in Veranstaltungen u.v.m.

Zur Sicherung des Deutschen Museums Bonn wird die Stadt Bonn ab dem Jahr 2019 ihren Zuschuss auf bis zu 400.000 Euro pro Jahr erhöhen, wie der Stadtrat am 30. März 2017 beschlossen hat. Das Deutsche Museum benötigt eine Basisfinanzierung der öffentlichen Hand von 600.000 Euro im Jahr. Weitere Projektmittel in gleicher Höhe sollen als Ergänzung vom Förderverein sowie anderen privaten und öffentlichen Trägern in gleicher Höhe eingeworben werden. Neben den zukünftig 400.000 Euro der Stadt Bonn hat der Rhein-Sieg-Kreis eine jährliche Förderung von 75.000 Euro ab 2017 beschlossen. Die Dr.-Hans-Riegel-Stiftung wird 28 000 Euro im Jahr 2018 beisteuern und jeweils 100 000 Euro für die Jahre 2019 und 2020.