Schlagwort-Archiv: Nachhaltigkeit

Veranstaltung „URBAN GARDENING – Gestaltung, Mitwirkung, Organisation“ der Quartiersakademie NRW

urban-gardening_nu-ver-1486745386133die Quartiersakademie NRW richtet heute den Blick auf Bonn! Dies freut mich in hohem Masse, denn Urban Gardening ist uns in Bonn ein wichtiges Anliegen. Was bedeutet mir persönlich, als Großstädterin, das Urban Gardening, wurde ich gefragt. Meine Antwort: „Den Asphalt zum Blühen bringen.“

2017_02_08_urban-gardening_foto1Unter dem Stichwort „Urban Gardening“ hat es in den letzten Jahren deutschlandweit eine Renaissance des Gärtnerns in der Stadt gegeben. „Urban Gardening“ steht für die gemeinsame gärtnerische Nutzung von unterschiedlichen Flächen in den Innenstädten. Menschen versuchen Rest- und Brachflächen im Stadtbild durch ihre gärtnerischen Ideen zu gestalten. Welche Erfahrungen Sie dabei gemacht haben, welche Ideen dabei entstanden sind, darüber will die Quartiersakademie heute informieren.

Der heutige Tag bietet Gelegenheit zum Lern- und Erfahrungsaustausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft. Dabei stehen Leuchtturmprojekte, wie die Prinzessinnengärten in Berlin oder der Gemeinschaftsgarten Neuland in Köln, als Vorbilder für andere Kommunen in NRW im Fokus der Diskussion.

Aber auch die Bonner Projekte können sich sehen lassen. Hier wird bereits vielfältig urban gegärtnert – auch hier in der Ermekeilkaserne, dem heutigen Veranstaltungsort. Bis zum Sommer 2016 hat hier eine Gruppe von Hobbygärtnern im Innenhof der Ermekeilkaserne gemeinsam gepflanzt, gepflegt und geerntet. Dafür hat die 2005 gegründete Garteninitiative „Initiative zur zivilen Nutzung der Bonner Ermekeilkaserne“ für Haus 1 und 2 ein Nutzungskonzept erarbeitet, um den Bereich temporär als öffentlichen Garten zu nutzen. In über hundert selbstgebauten Pflanzkisten gedeihte seit 2014 allerlei Essbares. Leider musste diese Nutzung im Mai 2016 eingestellt werden – eine Folge des Flüchtlingszustroms.

Die Stadt Bonn arbeitet aber bereits an der Schaffung neuer öffentlicher Gartenflächen im Bonner Stadtgebiet und plant in Kürze auch einen Online-Auftritt zum Thema „Urban Gardening“, der dann auch Informationen zu den zur Verfügung stehenden Flächen, Hinweise zum Procedere und zu den vertraglichen Konditionen enthält.

So unterschiedlich wie die Formen der urbanen Gärten sind, so unterschiedlich sind auch die Beweggründe der aktiv Beteiligten: Von der Lust am Gemüsebau über soziale bis hin zu politischen Motiven ist alles vertreten. Urban Gardening“ trägt dazu bei sozial und kulturell gemischte, generationenübergreifende Quartiere mit vielfältiger und vor allem ökologisch nachhaltiger Nutzung zu etablieren.
Das ist nicht immer einfach, aber zarte Pflänzchen brauchen ebenso viel Hilfe und Pflege wie innovative Ideen. Ich wünsche dafür heute einen gelingenden Tag.

Veranstaltung „URBAN GARDENING – Gestaltung, Mitwirkung, Organisation“

Ausstellungseröffnung „MeerErleben“ im Deutschen Museum Bonn

WJ2016_BMBF_4CHeute Abend wird die Ausstellung „MeerErleben“ eröffnet. Das Deutsche Museum Bonn, das Wissenschaftszentrum Bonn sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft präsentieren im „Wissenschaftsjahr 2016/17 – Meere und Ozeane“ eine Ausstellung, bei der die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Meere abtauchen und den Lebensraum „Meer“ interaktiv erkunden können.

Jeder Altersgruppe soll dabei Wissenswertes rund um das Thema „Ozeane und Meeresforschung“ vermittelt werden. Man erhält Informationen über die Tierwelt des Meeres, die Bedeutung der Meere für den Planeten oder über das Verhältnis zwischen Menschen und Meer.

Aber was hat Bonn mit Meeresforschung zu tun? Eine ganze Menge! Viele Bonner Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich in nationalen und internationalen Forschungsverbünden mit Fragestellungen zum Thema Meeresforschung.

  • Das Institut für Geodäsie und Geoinformation der Universität Bonn führt beispielsweise weltweite Messungen der Erdoberfläche durch und stellt Veränderungen der Erdoberfläche dar.
  • UN-SPIDER, die deutsche Plattform der Vereinten Nationen für raumfahrtgestützte Informationen für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen, vermittelt die Anwendung von raumfahrtgestützten Technologien für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen. Der Bezug zur Meeresforschung ergibt sich dabei durch Einsätze bei Überflutungen bzw. die Entwicklung von Frühwarnsystemen.
  • Das Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie untersucht „vergangene Meere“
  • und im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig werden verschiedene Projekte im Bereich der Sedimentologie und Meeresbiologie durchgeführt.

Zwischen Bonn und dem Meer bestehen also viel mehr Verbindungen als man denkt.

Bonn hat eine hohe Dichte an Kulturinstitutionen und Museen. Das vielfältige Kulturprogramm wird von den Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber auch von Kindern und Jugendlichen, gut und gerne angenommen. Das Deutsche Museum ist ein wichtiger Bestandteil unserer Museumsmeile. Als Kooperationspartner des Deutschen Museums haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die „Wissenswerkstatt“ des Rheinlandes trotz Finanzierungsschwierigkeiten zu erhalten. Wir werden als Stadt ab dem Jahr 2018 einen jährlichen Zuschuss zur Verfügung stellen. Darüber hinaus werden weitere Projektmittel sowie Mittel des Fördervereins generiert. Der Rhein-Sieg-Kreis hat seine Unterstützung zugesichert, weitere Gebietskörperschaften der Region sind angefragt. Wir hoffen, dass es uns so gemeinsam gelingen kann, den Weiterbestand des Deutschen Museums zu ermöglichen.

Mein Dank geht an die zahlreichen Akteure, Veranstalter und Förderer dieser Ausstellung, allen voran an das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Ohne sie alle wäre die Ausstellung „MeerErleben“ nicht möglich gewesen. Gerne nutze ich die heutige Gelegenheit aber auch, um den Mitgliedern des Fördervereins „WISSEN schaf(f)t SPASS“ von Herzen zu danken. Durch deren Mühe und deren Engagement konnte das Ausstellungsangebot des Deutschen Museums Bonn aufrechterhalten und um die heutige Ausstellung erweitert werden. Das wissen wir als Stadt, aber auch die Bonner Bürgerinnen und Bürger sehr zu schätzen. Hoffentlich kann das Museum noch lange auf eine Vielzahl von Unterstützern bauen. Nur so wird es möglich sein, dieses einmalige Museum in der Bonner Kulturlandschaft zu erhalten!

Eröffnung der Fairen Woche 2016

160513_faire_woche_204x144Auch in diesem Jahr wird in der Aktionswoche unter dem Motto „Fairer Handel wirkt!“ für nachhaltigen Konsum und das faire Handeln von Produkten geworben. Der Stadt Bonn als „Fair Trade Town“ ist der faire Handel ein wichtiges Anliegen. Schon lange liegt bei Entscheidungen in der Beschaffung ein besonderes Augenmerk auf Sozialstandards und Umweltkriterien.
Seit dem ersten Beschluss zur Verhinderung der schlimmsten Formen ausbeuterischer Kinderarbeit im Jahre 2004, beschäftigt sich der städtische Einkauf mit der Thematik. Die Stadt Bonn hat inzwischen eine landes- und bundesweit anerkannte Vorreiterrolle für andere Kommunen und ist gefragter Gesprächspartner auf dem Themenfeld der sozialgerechten Beschaffung.
Aus diesem Anliegen heraus, hat die Stadt Bonn 2015 in Kooperation mit der Frauenrechtsorganisation FEMNET ein anspruchsvolles Projekt ins Leben gerufen: Es wurde beschlossen, Dienst- und Schutzkleidung für die Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün fair zu beschaffen. Von Bedeutung war, dass wir bewusst über den Rahmen des Tariftreue- und Vergabegesetzes hinaus, ein Mehr an Sozialstandards fordern wollten.

Berufsbekleidung wird ebenso wie Alltagskleidung größtenteils unter menschenverachtenden Umständen hergestellt. Für die Produktion werden Arbeitskräfte von Unternehmen ausgebeutet, die sich nicht an die ILO-Kernarbeitsnormen halten. Getreu dem Motto „Gute Arbeit fairbindet“ fördern wir menschenwürdige Produktionsbedingungen und erhalten dafür hochwertige Arbeitsschutzkleidung für unsere Mitarbeiter, damit diese gute, sichere und „fair gekleidete“ Arbeit verrichten können.
Wir sind stolz darauf, dass wir den Weg der fairen Beschaffung von Berufskleidung eingeschlagen haben. Es ist wichtig, dass genau hinterfragt wird, woher die Kleidung kommt und wie sie produziert wurde. Der Faire Handel schafft in den Herstellerländern viel Positives für die Angestellten und deren Familien. Die Anbieter halten internationale Arbeitsnormen ein: Sie müssen zum Beispiel eine wöchentliche Arbeitszeitbegrenzung von 48 Stunden mit maximal zwölf freiwilligen Überstunden anbieten, einen existenzsichernden Lohn zahlen und geregelte Beschäftigungsverhältnisse garantieren. Darüber liefern die Hersteller Nachweise über Produktionsbedingungen und machen Transportwege transparent.
Der erste Teil der Zusammenarbeit zwischen FEMNET und Stadt war erfolgreich, denn die Zuschläge für Hosen, Schutzjacken und Winterwesten für den Gärtner- und Forstbedarf wurden an Produzenten und Händler vergeben, die entweder bereits glaubhafte Gütezeichen vorweisen können oder aber mit einem klaren Plan zugesichert haben, Schritte zur Umsetzung von Sozialmaßnahmen zu ergreifen.
In einem weiteren Schritt sollen nun alle Sportstättenpflegedienste, Bademeisterinnen und Bademeister mit fairer Dienstkleidung ausgestattet werden. Außerdem sollen fair produzierte Sportbälle für Bonner Schulen angeschafft werden.

Für Bonn, als deutsche Stadt der Vereinten Nationen, ist es selbstverständlich Themen der Nachhaltigkeit auf den kommunalen Alltag runterzubrechen und umzusetzen. Auch in unseren Projektpartnerschaften mit Städten des Globalen Südens, wie z.B. Cape Coast in Ghana, La Paz in Bolivien und Buchara in Usbekistan kooperieren wir zu Themen der kommunalen Daseinsvorsorge, zu Klimaschutz und Klimaanpassung, im Bereich erneuerbare Energien und setzen gemeinsame Projekte um. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 für eine globale nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene.

25. Jubiläum „Südwind e.V.“

25Jahre-SWIch möchte dem Südwind-Institut meine allerherzlichsten Glückwünsche zum 25-jährigen Jubiläum aussprechen.
25 Jahre – ein Vierteljahrhundert – dies ist ein beeindruckender Zeitraum. Als Südwind 1991 gegründet wurde, waren kalter Krieg und atomare Aufrüstung sowie Demokratisierungsbewegungen im Osten prägende Eindrücke der globalen Situation. Heute sind Flucht und Migration, verursacht durch verheerende Bürgerkriege und wirtschaftliche Unsicherheit die prägenden Bilder. Die Themen haben sich verändert, aber die Auswirkungen von Globalisierung und wirtschaftlicher Ungleichheit sind heute fast mehr denn je sichtbar, auch hierzulande. Südwind hat sich von Beginn an zum Ziel gesetzt, weltweit wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit zu fördern. Dazu liefern die Engagierten bei Südwind seit 25 Jahren fundierte Studien und entwicklungspolitische Analysen. Sie brechen diese großen komplexen, manchmal auch erdrückend erscheinenden Sachverhalte zu greifbaren Themen herunter. Mit ihrer 2015 begonnenen Kampagne „Change your shoes“ beispielsweise wutrde erstmals unseren Blick darauf gelenkt, was unsere Schuhe konkret mit der Arbeitssituation in China, Indien und Indonesien zu tun haben. Aber die Arbeit hört dort nicht auf. Südwind übersetzt diese Analyseergebnisse auch in Handlungsmöglichkeiten. Sie zeigen auf, wie Verbraucherinnen und Verbraucher, Zivilgesellschaft und Unternehmen konkret zu einem weltwirtschaftlichen Wandel beitragen können. Aufgrund der Mitwirkung Südwinds in zahlreichen kirchlichen, entwicklungspolitischen und unternehmerischen Netzwerken haben sie dabei eine beachtliche Reichweite erlangt.

Wie man auch in der heutigen Fachveranstaltung sehen konnte, spricht Südwind dabei mit vielfältigen Akteuren, mit Politik, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern. Südwind scheut sich nicht, Missstände zu benennen. Das Institut ist heute ein anerkannter Dialogpartner mit ausgewiesener Expertise, der auch von der Bundesregierung immer wieder konsultiert wird. Und – beinahe möchte man sagen „trotzdem“ – hat Südwind es über die letzten 25 Jahre hinweg geschafft, der Überzeugung treu zu bleiben, dass ein anderes Wirtschaftsmodell möglich ist.

Ich freue mich sehr, dass wir eine solche engagierte Organisation hier in der Region haben. Und seit 2014 ist Südwind auch direkt in Bonn im Werner-Schuster-Haus ansässig. In diesem städtischen Gebäude ist quasi ein Mini-NGO-Campus mit gleichgesinnten Organisationen beherbergt.
Es ist gut und wichtig für Bonn, dass wir solche Organisationen hier haben. So wird von den verschiedenen Akteuren in Bonn praktische Politik für eine globale Transformation gestaltet. Da sind die UN-Organisationen, die Bundesministerien, die wissenschaftlichen Institute, aber eben auch mehr als 150 zivilgesellschaftliche Organisationen. Und oft sind es gerade diese Organisationen, die den Wandel in der Gesellschaft initiieren, die das Saatkorn ausstreuen und keimen lassen.

Auch als Kommune sehen wir unsere Verantwortung in globalen Zusammenhängen. So engagieren wir uns konkret in sechs Projektpartnerschaften mit Städten des Globalen Südens, zu Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge und des Klimawandels. Zusammen mit Kooperationspartnern führen wir Veranstaltungen durch, um die Agenda 2030 und die globalen Nachhaltigkeitsziele in Bonn bekannter zu machen. Darüber hinaus möchte die Stadt Bonn die Umsetzung der 2030-Agenda konkret hier vor Ort voranbringen. Daher beteiligen wir uns als eine von NRW-weit 15 Kommunen am Modellprojekt „Global nachhaltige Kommune“. Ziel ist es dabei, eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und so nachhaltiges Handeln in Bonn weiter voran zu bringen.
Die Unterstützung des fairen Handels beispielsweise ist ein Baustein dabei. Gerade beginnt ja wieder die faire Woche. Ich selbst werde heute die Auftaktveranstaltung dazu im Haus der Bildung eröffnen. Bei der Eröffnungsveranstaltung wird unsere faire Dienstkleidung für die Gärtner der Stadt Bonn präsentiert. Zusammen mit der Frauenrechtsorganisation Femnet sind wir das Thema sozialverantwortlicher Einkauf von fairer Dienstkleidung angegangen. Nachdem zuerst das Amt für Stadtgrün auf faire Dienstkleidung „umgerüstet“ hat, wird die faire Beschaffung für Dienstkleidung jetzt im Sport- und Bäderamt fortgesetzt. Künftig werden auch die Bademeister der Stadt Bonn Kleidung aus sozialverantwortlicher Produktion tragen.

Ich denke, ohne das Engagement von einer Organisation wie Südwind wären wir heute nicht so weit. Wir würden nicht so viel wissen über Produktionsbedingungen in der Welt. Weniger Menschen wäre bewusst, dass wir auch unser eigenes Handeln ändern müssen. Weniger Menschen wüssten, was konkret sie dafür in ihrer Umgebung tun können. Daher ein Dankeschön an Südwind für 25 Jahre tolle Arbeit!

Sustainable Buchara

151210_buchara_besuch_webIm Rahmen des im vergangenen Jahr gestarteten Projektes „Sustainable Buchara“ zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“
mit dem Projektziel „Nachhaltiges Wirtschaften“ von Hotels- und Restaurants in Buchara besucht vom 25. Januar bis 1. Februar eine dreiköpfige Fachdelegation unter Leitung des stellvertretenden Hokim von Buchara, Herrn Anvar KARAYEV, die Stadt Bonn. Neben Gesprächen mit der Tourismus & Congress GmbH und der Stadt Bonn stehen insbesondere Besuche von im Rahmen von „Sustainable Bonn“ zertifizierten Projektpartnern (Hotels und Restaurants) im Mittelpunkt des praxisorientierten Besuchsprogramms. Das Interesse der Delegation aus Buchara gilt der Umsetzung konkreter Maßnahmen einer auf Nachhaltigkeit und regionaler Beschaffung ausgerichteten Gastronomie und Hotellerie.

Im Rahmen des Projektes „Sustainable Buchara“ fand bereits im November 2015 ein erster Besuch einer Expertengruppe aus Bonn in Buchara statt. Ziel des Besuchs in Buchara war das Kennenlernen der Ist-Situation vor Ort, der Projektteilnehmer und natürlich der Vertreter der Stadt Buchara. Zudem führte die Delegation eine erste Fachberatung der Hotel- und Restaurantbetreiber durch.
Die Delegation war sehr beeindruckt von der Unterstützung und dem Engagement der Vertreter der Stadt Buchara, wie auch von der Motivation der Projektteilnehmer.
Auch wir können von Buchara lernen (es gibt z.B. keine Einwegverpackungen in Hotels).
Insbesondere waren die Delegationsteilnehmer, die allesamt das erste Mal in Usbekistan waren, von der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit beeindruckt. Die Teilnehmer haben sich nach kürzester Zeit wie gute Freunde gefühlt. Nach der Rückkehr wurden durch die Bonner Experten Empfehlungen ausgearbeitet und nach Buchara gesendet. Buchara ist gerade dabei, Maßnahmenpläne auszuarbeiten.

Wir freuen uns nun die usbekische Delegation in Bonn begrüssen zu dürfen. Wir hoffen, sie haben hier in Bonn spannende, informative Eindrücke erhalten. Es wurden bereits Hotels und Restaurants besucht und ein Austausch mit den Betreibern durchgeführt. Auch über Abfallvermeidung/-verwertung haben sich die Gäste aus Buchara informiert.
In den kommenden Tagen werden die Schwerpunkte im Themenfeld Energie (Heizungs-/Klimatechnik und Beratungsmethodik) liegen. Im Sommer werden dann die Projektteilnehmer die Bonner Beispiele kennen lernen.
Natürlich darf auch der kulturelle Teil nicht fehlen. Daher freue ich mich, dass die usbekische Delegation die Gelegenheit hat, am Freitagabend den rheinischen Karneval kennen zu lernen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie dabei viel Freude haben werden! Am Wochenende wird dann Bonn und Köln erkundet. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch der DUG (Deutsch-Usbekischen Gesellschaft), die uns seit langem sehr in unserer Arbeit unterstützt.