Persönliches

“Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt”, singt Herbert Grönemeyer in seiner Bochumer Lokalhymne. Tatsächlich gehören Grönemeyer und einige Bochumer Schauspielschüler zu meinen lebhaftesten Jugenderinnerungen. Spannende Stunden vor, im und unter dem Bochumer Schauspielhaus bilden die Grundlage meiner kulturellen Sozialisation. Hinzu kommen Sommertage in den Ruhrwiesen, Reitstunden im Weitmarer Holz, Schultage in der Schiller-Schule an der Bochumer Königsallee, die Maischützen und meine Freundin Katharina.

Nach dem Abitur folgten ein Romanistikstudium an der Ruhr-Universität Bochum und ein Studium der Informatik an der Universität Dortmund. Im Juni 1991 legte ich in Dortmund die Diplomprüfung ab und zog bald danach in die Bundesstadt Bonn.

Meine berufliche Laufbahn begann an der Universität Bonn.
Ich habe die Stadt Bonn schon bald recht intensiv kennen und lieben gelernt und bin nun eine begeisterte Bonnerin. Die Luft in dieser Stadt – die anfangs noch Regierungssitz war – wirkte auf mich stark politisierend. Und so war es nur ein kleiner Schritt, selbst politisch Farbe zu bekennen und aktiv zu sein. Dies bin ich seit 1997 bei Bundnis90/Die GRÜNEN.

Seit Herbst 1999 betätige ich mich in der Kommunalpolitik der Bundesstadt Bonn. Zunächst war ich Sachkundige Bürgerin in den Fachausschüssen für Wissenschaft, Wirtschaft, und Kultur. Im Frühjahr 2003 wurde ich nachrückend Mitglied des Rates der Stadt Bonn und wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion . Diese Tätigkeiten führte ich auch in der Ratsperiode 2004-2009 fort. In dieser Zeit war ich ebenfalls sportpolitische Sprecherin meiner Fraktion.

Im Oktober 2009 wurde ich zur Bürgermeisterin der Bundesstadt Bonn gewählt. In dieser Funktion vertrete ich den Oberbürgermeister bei der Repräsentation der Bundesstadt Bonn. Im Juni 2014 wurde ich in dieser Position bis zum Jahr 2020 bestätigt.

Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur sind meine bevorzugten Politikfelder. Diese Themen sind für mich ein besonders spannendes und synergetisches politisches Dreieck. Viel Energie widme ich der Idee einer “kommunalen Wissenschaftspolitik”.  Als Vorsitzende des lokalen Unterausschusses für Wissenschaft und später des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft (von 2004 bis 2014) setzte ich mich nicht nur für die Wissenschaftsstadt Bonn ein, sondern auch für die UN-Stadt Bonn als Zentrum für nachhaltige Entwicklung. Die Sportförderung ist mir  ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Eine komplette Übersicht über die kommunalen Gremien, in welchen ich vertreten bin, kann im Ratshandbuch der Stadt Bonn eingesehen werden.

Verantwortung, Gerechtigkeit und Freiheit sind die Leitbegriffe meines Lebens.
Ich mag klassische Musik und Lyrik, halte mich gerne in der Natur auf und liebe die Menschen. Ich höre Rock und Pop, lese gern Prosa und komme mit Einsamkeit gut zurecht. Widersprüchlichkeit gehört zur Natur der Menschen.
Rein faktisch zählt zu meiner Lektüre meist Fachliteratur und die politische Presse. Im beruflichen und politischen Leben komme ich mit vielen Menschen in Kontakt. Meine Freizeit – wann immer sie stattfindet – gehört meiner Familie und mir selbst

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